Mittwoch, 31. August 2016

Notkocher für die Krise

Dem Prepper bieten sich einige Möglichkeiten Wasser zu erhitzen oder abzukochen und einfachste Speisen zuzubereiten. In freier Natur beitet es sich selbstverständlich an, ein traditionelles Lagerfeuer zu entfachen. Jedoch kann es auch sinnvoll sein, eine transportable "Feuerstelle", quasi einen Notkocher für die Krise stets dabei zu haben.

Je nachdem, wie ein Notkocher betrieben werden soll, hat der Prepper verschiedene Möglichkeiten. Wer gern nur mit Holz kochen möchte, für den ist ein typischer Holzvergaser eine Lösung - dieser nutzt das Prinzip der Sekundärhitze, wodurch es zu einer geringeren Rauchentwicklung kommt. Dies kann ser sinnvoll sein, wenn man während einer eventuellen Flucht in freier Natur möglichst unentdeckt bleiben will.

Weitere Hobokocher sind jene, die ebenso auf dem Kamineffekt basieren, jedoch eine größere Rauchentwicklung hervorrufen, sich allerdings komplett auseinandernehmen lassen. Der Aufbau funktioniert nach dem Baukastenprinzip, und diese Hobokocher bestehen je nach Größe und Ausstattung aus durchschnittlich sechs Einzelteilen. Ein derartiger Notkocher ist innerhalb von ein bis zwei Minuten zusammengesteckt. Ein HOBO-Ofen kann ebenfalls mit Holz befeuert werden oder als Esbit-Kocher verwendet werden.

Auch mit einem Spiritus-Kocher lässt sich Wasser abkochen. Solch ein Kocher ist meist aus Messing gefertigt und weist eine einfache Bauweise auf. Ein Spirituskocher gilt in Outdoorkreisen als Einsteigermodell - womöglich aufgrund des geringen Heizwertes von Spiritus. Dennoch ist es möglich, diesen Notkocher zum Erhitzen von Wasser zu verwenden, und er ist relativ preiswert.  Zudem nimmt der Spiritus-Kocher im Fluchtrucksack den geringsten Platz ein und ist sehr leicht.

Je nach belieben kann selbstverständlich auch ein Gaskocher bzw. Campingkocher als Notkocher dienen und bietet eine praktische Möglichkeit. Nachteil aber ist, dass man als Prepper stets auf die entsprechenden Gaskartuschen angewiesen ist, sofern ein längerer Aufenthalt in freier Natur notwendig ist.

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Dienstag, 30. August 2016

Survival-Kit als Prepper Ausstattung

Prepping geht bekanntlich über das reine Anschaffen eines häuslichen Nahrungsvorrates hinaus. Somit gehört auch ein Survival-Kit zur Ausstattung eines Prepper. Solch ein Überlebens-Set kann in der Hosentasche oder im Bereitschaftsgürtel verstaut werden, und in der maximalen Ausstattung findet es Platz im Fluchtrucksack.

Eine Prepper-Regel besagt, dass ein einziges Teil keines ist, wodurch es angebracht ist, zwei Survival-Kits zu besitzen. Dies hat den Vorteil, auf eine Reserve zurückgreifen zu können, sofern das eine Überlebens-Set verloren gegangen ist oder man während der Flucht von Banden gezwungen wurde es abzugeben.

Nun ist es allerdings so, dass man sich als Prepper keine zwei fertig gepackte Survival-Kits anschaffen muss. Oft ist es viel sinnvoller, sich sein Survival-Kit selbst zusammenzustellen, wodurch man sicherstellen kann, unnötige Dinge von vornherein zu vermeiden und gleichzeitig qualitative Produkte zu erwerben.

Was minimal in ein Survival-Kit gehört:
Feuerstein/Feuerstahl, Watte als Zunder, Mini-Kompass, Angelhaken und Angelschnur, Messingdraht, Drahtsäge, Sicherheitsnadeln, Zwirn und Nähnadeln, wasserdichtes Klebeband, Teelicht, Multitool/Taschenmesser, Signalpfeife, Paracord-Band

Zusätzliche Ausrüstung für das größere Survival-Kit:
Wasseraufbereitungstabletten, Lupe, Signalspiegel, Bleistift/Papier, zusätzlich Streichhölzer, Rettungsdecke, Knicklicht, Skalpellklingen, Kondom für den Wassertransport, Mini-Taschenlampe

Amazon-Angebot: Fertig gepacktes Survival-Kit

Sonntag, 28. August 2016

Fluchtrucksack für den Katastrophenfall

Kommt es zu einer Katastrophensituation, ist es oft notwendig, sein Heim verlassen zu müssen. Für diesen Fall sollte man gerüstet sein. Dies geschieht mit Hilfe eines Fluchtrucksackes. Der Fluchtrucksack für den Katastrophenfall beinhaltet Ausrüstungsgegenstände, Bekleidung und Notnahrung, die das Überleben in freier Natur gewährleisten soll.

Bricht die Infrastruktur zusammen, was einem Blackout gleichkommt, zeigt die Vergangenheit, dass marodierende Banden sich aufmachen, Gebäude zu plündern. Für genau diese Situation sollte man vorbereitet sein. Der Prepper hat seinen Fluchtrucksack (Notgepäck) fertig gepackt griffbereit, um sofort reagieren zu können, sofern sich eine Bedrohung ankündigt.

Ein Fluchtrucksack wird oft auch als "Bug out Bag" bezeichnet und beinhaltet meistens Notnahrung und Ausrüstung, um mindestens 72 Stunden in freier Natur überlebensfähig zu sein. Der Grund für die Existenzberechtigung eines Bug out Bag ist nicht einfach nur sich einen zufälligen Ort in der Natur zu suchen, sondern es geht eher darum, die Flucht zu einem sich vorher auserkorenen sicheren Ziel anzutreten. Ein Bug out Bag kann bis zu 30 Kilogramm wiegen.

Für den dauerhaften Aufenthalt in der Natur, was im Falle einer globalen Krise realistisch sein kann, ist ein sogenannter INCH-Fluchtrucksack unabdingbar. Solch ein Fluchtrucksack kann bis zu 55 Kilogramm auf die Waage bringen und bietet Voraussetzungen, die ein dauerhaftes Überleben in freier Natur ermöglichen soll. INCH bedeutet "I´ll Never Come Home" - der Prepper geht also davon aus, dass er nicht mehr zu seinem Zuhause zurückkehren kann und bereitet sich mit Hilfe seines Fluchtrucksackes entsprechend vor.

Möglicher Inhalt eines INCH-Fluchtrucksackes:
Outdoor-Messer, Survival-Kit, Erste-Hilfe-Kit, Feuerstarter, Wasserfilter, Notnahrung, Bekleidung für alle Jahreszeiten, Schlafsack für alle Jahreszeiten, Regenponcho, Zelt oder Tarp, Camping-Geschirr, HOBO oder Spiritus- oder Gaskocher, Trinkflasche, Klappsäge, Axt, Weltempfänger, Funkgerät, Klappspaten, Saatgut, Camping-Licht, Taschenlampe oder Stirnlampe

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Wasser aufbereiten mit einem Wasserfilter

Sollte es zu einem Krisenszenario kommen, kann es sein, dass Wasser aus der Leitung nicht mehr verfügbar ist. Schon ein mehrtägiger Stromausfall reicht aus, um die örtliche Wasserversorgung nicht mehr zu gewährleisten. Hat man nun nicht genügend Trinkwasser gelagert, ist es sehr sinnvoll, über einen Wasserfilter zu verfügen.

Wasserfilter sind je nach Ausführung imstande, Wasser von Bakterien, Protozoen oder gar von Schwermetallen zu befreien. Auf dem Markt sind einfachste Wasserfilter mit Hohlfasermembran-Filter erhältlich, die aufgrund ihres minimalen Gewichts und ihrer handlichen Größe hauptsächlich für den Outdooreinsatz konzipiert sind. Schließlich sollte man diesbezüglich bedenken, dass es im Katastrophenfall sein kann, sein Zuhause verlassen zu müssen und sich längerfristig in der Natur aufhalten muss.

Wasseraufbereiter, die etwas größer, aber immernoch kompakt genug sind, um im Fluchtrucksack verstaut werden zu können, bestehen aus einem Keramikfilter sowie einem Aktivkohlefilter. Diese Komponenten eines solchen Wasserfilters sind reinigbar und/oder austauschbar. Solche Wasserfilter befinden sich in der höheren Preisklasse, sollen laut Herstellerangaben aber bis zu 50.000 Liter Wasser aufbereiten können.

Amazon-Angebote: Wasseraufbereitung mit Wasserfilter