Mittwoch, 7. September 2016

Körperliche Fitness in der Krise

Neben der geistigen Klarheit über die Situation während einer Krise, gehört auch die körperliche Fitness zum Bestandteil des Prepping. Vor allem wenn es darum geht, mit schwerem Notgepäck flüchten zu müssen, ist man gut beraten, sich physisch darauf vorzubereiten. Ein Fluchtrucksack kann je nach Ausführung schließlich zwischen 30 und 55 Kilogramm wiegen - das trägt man nicht einfach so. Ohne ein entsprechendes Training wird es also schwierig, mit hohem Gewicht eine längere Strecke zurücklegen zu können.

Es kommt dabei jedoch nicht nur auf die Fähigkeit an, das reine Gewicht stämmen zu können, sondern man muss als Prepper in der Lage sein, sich mit einem schweren Fluchtrucksack auch wendig bewegen zu können. Somit macht es wenig Sinn, ins Fitness-Studio zu gehen und an Geräten zu trainieren. Als zusätzliche Maßnahme sicher nicht verkehrt, aber in erster Linie sollten stets Wanderungen mit dem jeweils zusammengestellten Notgepäck absolviert werden, wobei zeitweises Joggen für zusätzliche Kondition und Abhärtung sorgen kann. Auch sollte das Aufsteigen und Hinabsteigen von höheren Böschungen trainiert werden, damit das Gleichgewicht geschult wird.

Flexibler Sport ist somit das ideale Fitness-Programm, um die notwendige Kondition, Kraft und Beweglichkeit für eine eventuelle Flucht während einer Krise meistern zu können. Auch Spielplätze mit Klettergerüsten bieten hervorragende Möglichkeiten, mehrere Muskelgruppen des Körpers zu aktivieren und zu festigen. Auch Kampfsport-Training und Parcour sind hilfreiche Mittel, um für eine Krise gerüstet zu sein.


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